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TU-Wien

Rückblick Energiegespräche

Wirtschaftsfaktor Erneuerbare: Eine Chance für Österreich?

Österreichische Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die in der Branche erneuerbarer Energiesysteme tätig sind, weisen in einigen Bereichen international anerkanntes Know-how auf. Aus Technologieführerschaft resultieren neben einer starken Abdeckung des Inlandsmarktes auch Exportmöglichkeiten. In den nächsten Jahren und Jahrzehnten ist nicht nur mit einer weiteren und erhöhten Nachfrage nach erneuerbaren Energietechnologien in der EU und weltweit zu rechnen, sondern auch mit einem steigenden Bedarf der Unternehmen nach qualifiziertem Personal. Mittelfristig wird es dabei zu einer strukturellen Verschiebung zwischen verschiedenen erneuerbaren Technologielinien und dem Verdrängen konventioneller erneuerbarer durch innovative erneuerbare Systeme kommen. Es stellt sich daher die Frage, wie die österreichischen Unternehmen im Bereich erneuerbare Energietechnologie in diesem sich verändernden Umfeld auch zukünftig am Inlands- und Auslandsmarkt erfolgreich sein können.

Keynote

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Raphael Bointner, Energy Economics Group, TU Wien
„Erneuerbarer Energie: Die Herausforderungen der nächsten Jahre“

Impulsreferate

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(1.185 kb)
Robert Tichler, Energieinstitut Linz GmbH
„Export- und Wachstumspotentiale Erneuerbarer Energie in Österreich und deren gesamtwirtschaftliche Relevanz“
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(468 kb)
Sigrid Nindl, 3s Unternehmensberatung GmbH
„Kompetenzanforderungen im Bereich Erneuerbare Energie in Österreich“ – Ein Masterplan zur Sicherstellung der Humanressourcen
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(1.208 kb)
Konrad Eckl, Außenwirtschaft Österreich - Internationale Technologiekooperationen, WKO
„Exportmärkte für österreichische erneuerbare Energietechnologien“

Moderation: Ulrike Riedl, Zentrum für Energie-, Umwelt- und Sicherheitstechnik (ZEUS)

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Super/Smart Grids: Stromnetze der Zukunft?

Stetig steigender Stromverbrauch, bindende EU-2020-Ziele und auch die jüngsten Entwicklungen in der Atomenergie forcieren den Ausbau erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung in Europa. Durch diese Entwicklungen ergeben sich auch neue Herausforderungen für das Stromnetz, wie erhöhte Volatilität (Wind, Solar) und Dezentralisierung der Erzeugung, als auch steigende Entfernungen zwischen Erzeugungs- und Lastzentren.

Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, wird derzeit der Aufbau von sogenannten „Smart Grids“ – Stromnetze, die eine wechselseitige Abstimmung zwischen Produktion und Bedarf ermöglichen – und von sogenannten „Super Grids“ – Stromnetze, die die Übertragung großer Mengen Strom über weite Distanzen erlauben – erforscht und erprobt. Wie diese „Stromnetze der Zukunft“ aufgebaut sein könnten, wie sie zusammenwirken und welchen Beitrag sie zur Erreichung der EU-2020-Ziele leisten könnten, wird im Zuge dieser Energiegespräche anhand aktueller Forschungsergebnisse erörtert.


Impulsreferate

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(1.069 kb)
Karl Zach, Energy Economics Group, TU Wien
„Strategien zur Integration erneuerbarer Energien ins Europäische Stromnetz“ (Arbeitstitel)
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(869 kb)
Herwig Renner, Institut f. elektrische Anlagen, TU Graz
„Das österreichische Übertragungsnetz der Zukunft“ (Arbeitstitel)
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(1.385 kb)
Thomas Rieder, SmartGrids-Plattform, Salzburg Netz GmbH
„Die zukünftige Rolle von SmartGrids im Europäischen Stromnetz“ (Arbeitstitel)

Moderation: Ulfert Höhne (Geschäftsführer HEI Eco Tec)


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Braucht es verpflichtende Instrumente für erneuerbare Wärme?

Braucht es verpflichtende Instrumente für erneuerbare Wärme?

In vielen Ländern der Europäischen Union werden seit Jahren Subventionen, Steuererleichterungen und andere finanzielle Anreize dazu eingesetzt, um einen Wechsel von fossilen zu erneuerbaren Energieträgern im Wärmesektor staatlich zu unterstützen. Die Kosten dieser politischen Anreizsysteme werden dabei aus den Staatshaushalten und damit aus Steuergeldern finanziert.
Da einerseits die budgetäre Lage vieler europäischer Volkswirtschaften angespannt ist und andererseits hohe Marktdurchdringungen bis heute ausgeblieben sind, wurde von Seiten der Europäischen Union nun verstärkt die Idee forciert, einen verpflichtenden Einsatz erneuerbarer Energie zur Wärmebereitstellung im Neubau und bei umfassenden Sanierungen vorzuschreiben.
Ziel dieser Energiegespräche ist es, anhand aktueller Forschungsergebnisse und fundierter Förder-erfahrungen auf Bundes- und Länderebene die Kontroverse „Finanzielle Anreize“ vs. „Verpflichtende Maßnahmen“ zu diskutieren.

Impulsreferate

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Lukas Kranzl (Energy Economics Group)
„Szenarien für erneuerbare Wärme: Der Effekt politischer Instrumente im internationalen Vergleich“

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Adolf Groß (Energieinstitut Vorarlberg)
„Im Spannungsfeld zwischen Anreizen und Vorschriften für Energieeffizienz und Erneuerbare“

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Bernd Vogl (BMLFUW)
„Raumwärme: Langfristige politische Perspektiven und Maßnahmen des Bundes“

Moderation Herbert Greisberger (ÖGUT – Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik)

Photovoltaik – Eine Chance für Österreich?

Der österreichische Markt für Strom aus der Sonne hat sich von 2008 auf 2009 mehr als vervierfacht. Gleichzeitig sind die mittleren Anlagenpreise in Österreich im selben Zeitraum um 14% gesunken, die Modulpreise beim Hersteller haben sich um 30% verringert. Die österreichische Photovoltaikindustrie ist vom Zellhersteller über Modulproduzenten, bis zur Produktion von Wechselrichtern und Nachführsystemen breit aufgestellt.

Gute Voraussetzungen, um die Ziele der PV-Roadmap mit 8% PV-Strom in Österreich bis 2020 zu erreichen. Ob diese auch hinreichend sein werden und welche Rolle die nationale Energiepolitik der nächsten Jahre dabei spielen wird, steht hier zur Debatte.


Impulsreferate

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Rainer Stowasser (Blue Chip Energy GmbH)
„Die Bedeutung der Photovoltaik für die österreichische Industrie“

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(2.424 kb)

Hubert Fechner (FH Technikum Wien)
„Die österreichische Photovoltaik-Roadmap bis 2020“

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(77 kb)

Stephan Schwarzer (Wirtschaftskammer Österreich)
„Die nationale Energiepolitik bis 2020 – eine Einschätzung der Wirtschaft“

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Reinhard Haas (Energy Economics Group, TU Wien)
„Effektive und effiziente PV Politik für Österreich“

Moderation Georg Guensberg

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Energie vom Acker

Energieerzeugung aus Biomasse stellt einen Eckpfeiler der Europäischen Energiestrategie dar. Insbesondere im Bereich der biogenen Kraftstoffe bzw. der „Energie vom Acker“ werden die Für und Wider äußerst kontrovers diskutiert. Wo Befürworter große ungenutzte Potenziale, Möglichkeiten zur Reduktion von Treibhausgasen und Chancen für die Landwirtschaft sehen, wittern Gegner eine Gefährdung von Umwelt und Ernährungssicherheit.

Welche Perspektiven die energetische Nutzung landwirtschaftlicher Biomasse bietet, mit welchen Folgen bei einer Ausweitung der verschiedenen Formen der Energiepflanzenproduktion zu rechnen, und welchen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung die Landwirtschaft zu leisten imstande ist, wird im Rahmen der kommenden Energiegespräche diskutiert.


Impulsreferate

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(2.659 kb)
Josef Breinesberger, AgrarPlus
„Bioenergie im Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis“
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(3.261 kb)
Johannes Schmidt, BOKU, Institut f. nachhaltige Wirtschaftsentwicklung
„Nahrung vs. Treibstoff: globale Effekte verstärkter Bioenergieproduktion“
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(249 kb)
Gerald Kalt, TU Wien, Energy Economics Group
„Landwirtschaftliche Bioenergie: Das große ungenutzte Potenzial?“

Moderation: Clemens Rosenkranz

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Unsere Ziele

Mit den Energiesprächen wird verfolgt:

  • den fachlichen Diskurs zu Energiethemen zu initiieren,
  • aktuelle Forschungsarbeiten im Energiebereich zu präsentieren
  • und eine Diskussionsplattform für Forschung und Wirtschaft zu etablieren.